Sprachen lernen ohne zu Pauken
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Das Erlernen von Fremdsprachen erlangt immer stärkere Bedeutung, weshalb die Sprachkenntnisse von Kindern oftmals bereits im Kindergarten oder spätestens in den ersten Schuljahren gefördert werden, da Kinder eine neue Sprache viel spielerischer und leichter erlernen können als Erwachsene – das dachte man zumindest. In der Realität kann es aber auch für Erwachsene ein leichtes sein, eine neue Sprache zu lernen. Vielfach wird versucht, die Sprachkenntnisse sehr strukturiert zu erwerben; sei es durch das sture Pauken
von Vokabeln oder langwieriges Konjugieren einzelner Wörter. Selbstverständlich kann auf diese Weise ein Sprachschatz erworben werden, doch erhält der Lernende derart nie ein Gefühl für die Sprache, eine Leichtigkeit für den Umgang mit den neuen grammatikalischen Konstrukten und Satzkonstruktionen. Um dies zu erreichen, ist es sinnvoll, den Spracherwerb spielerischer zu gestalten, nicht das sture Auswendiglernen in den Vordergrund zu stellen, sondern mit den neuen Wörtern und grammatikalischen Konstruktionen herumzuspielen, sich im Ganzen an die Herausforderung heranzutasten. Dazu gehört es jedenfalls auch, sich mit der Landeskultur auseinanderzusetzen, die Traditionen, die Geschichte und Kultur des Landes kennenzulernen, sich mit der Musik, Küche und Kunst des Gastlandes zu beschäftigen. Dies geschieht am einfachsten, aber auch am spannendsten und bereicherndsten im Zuge einer Sprachreise, einem Studienaufenthalt, der Urlaub und Bildung in schöner Weise vereint. Der
Bildungsurlaub im Ausland sorgt für ein natürliches Erlernen der Fremdsprache, da man rund um die Uhr in den Alltag des Gastlandes eingebunden ist und man die Sprache vielmehr erlebt als erlernt. Das ständige Hören, Sehen, Lesen und Sprechen regt alle Sinne gleichermaßen an und so wird der Lernprozess zu einem spannenden Erlebnis, das bereichernd, aber nicht anstrengend wirkt, aber ausgesprochen zielführend ist und zu schnellen Erfolgen führt. Sprachkurse im Heimatland haben stets den Nachteil, dass sie sich der Lernende nicht in die Sprache und Landeskultur fallen lassen, sich integrieren kann, wie dies bei
Sprachkursen im Ausland möglich ist.
Autor:
italiano - Giovanni Poggi
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