Sisha

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Wasserpfeifen, die aus dem arabischen Raum stammen, nennt man Sisha. In der Sisha raucht man meistens Tabake, die mit Frucht-Aromen versetzt sind beziehungsweise über ähnliche Geschmacksrichtungen verfügen. Dem Funktionsprinzip der Wasserpfeife Bong gleicht das der Sisha. Dies bedeutet, dass man den Rauch durch ein mit Wasser gefülltes Gefäß, das Bowl genannt wird, zieht. Der Rauch wird dadurch erst einmal herunter gekühlt, er soll aber auch einer Filterung unterzogen werden. Umstritten sind jedoch die Gefährlichkeit dieser Rauchmethode beziehungsweise die Wirksamkeit des Filters. Die Ursprungsformen des Begriffes Sisha stammen aus dem persischen („schische“ gleich Glas). Ins Arabische („sisa“) und ins Türkische („sise“ = Flasche) gelangte die Wortschöpfung später. In den nordafrikanischen Dialekten des Arabischen bezeichnet man mit „sisa“ die Pfeife im Allgemeinen, aber auch den Glaskörper der Wasserpfeife. Mit „nargile“ wird die Pfeife auf Türkisch betitelt, was an das persische Wort „nargile“ für Kokosnuss beziehungsweise dem Begriff „narikela“ (Sanskrit) angelehnt ist. Auch dies bedeutet Kokosnuss. Dies ist wohl ein Hinweis darauf, dass die Pfeife einst aus Kokosnüssen produziert wurde und aus Indien stammt. In den arabischen Dialekten Syriens und des östlichen Mittelmeerraums gibt es die abgeleiteten Bezeichnungen aus dem türkischen „argila“und „nargila“. „naryiles“ heißt es im Griechischen sowie auf Hebräisch. Weitere Bezeichnungen wie „argile“ existieren für bestimmte Wasserpfeifetypen im Arabischen. So nennt man im Sudan beziehungsweise in Ägypten transportable Pfeifen, die man häufig zum Rauchen von Haschisch verwendet, „goza“ (wörtlich für Nuss).

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Autor:  -  Elizabeth Bourne
elizabeth.bournee@gmail.com