Private Equity – Chancen und Beteiligungsformen
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Private Equity beschreibt im Grunde nichts anderes als eine spezielle Form von Beteiligung. Das heißt, der Struktur nach unterliegen diese Investments denselben Faktoren wie der herkömmliche Wertpapierhandel, jedoch unter anderen Voraussetzungen. Mit anderen Worten: Bei Private Equity handelt es sich um Investitionen privater oder institutioneller Anleger in –meist mittelständische – Unternehmen, die entsprechend der Basel-II-Verordnung nicht zum Gang an den Aktienmarkt berechtigt sind. Da
diese Firmen aber von solchen Kapitalanlagen in Bezug auf ihre wirtschaftliche Lage stark profitieren beziehungsweise ihre Existenz von ihnen abhängen kann, stößt das Private Equity genau in diese Lücke.
Bei der Art und Weise des Investments gibt es – wie auch auf
http://www.investmentsparen.net/private-equity-beteiligungsformen.html beschrieben – verschiedene Möglichkeiten, angefangen vom geschlossenen Fonds bis hin zum börsengehandelten Zertifikat. Die Renditen ergeben sich im Folgenden aus der Entwicklung des Unternehmens. Denn sie folgen keinem festen Zinssatz, sondern setzen sich im Rahmen des Private Equity durch die einkalkulierte Wert- und Gewinnsteigerung der jeweiligen Firma zusammen. Größtenteils wird dabei Kapital in Unternehmen investiert, die bereits eine stabile Marktlage aufweisen oder in ihrer Entwicklung schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht haben. Diese klassische Variante des Private Equity, die auf eine langfristige Investition ausgerichtet ist, birgt ein überschaubares Risikopotenzial bei dennoch aussichtsreichen Gewinnchancen. Anders verhält es sich beim Venture Kapital (Wagniskapital) als Sonderform des Private Equity. Hier fließt die Anlage in junge, aufstrebende Unternehmen, die sich erst am Beginn ihrer Entwicklung befinden und noch keine gefestigte Position am Markt einnehmen. Dadurch entsteht die Option, durch Private Equity bereits nach einer relativ kurzen Zeitperiode hohe Gewinne zu verzeichnen. Andererseits weist dieses weniger klassische Private Equity auch ein proportional gesteigertes Risiko auf, da gerade Start-up-Unternehmen in der Aufbauphase schnell in sich zusammenbrechen können oder schlicht nicht die gewünschte wirtschaftliche Steigerung erzielen. Welche Strategien bei Private Equity häufig anzufinden sind, beschreibt der Ratgeber auf
http://www.investmentsparen.net/private-equity-strategien.html und zeigt dabei auch die Eigenheiten jeder Investmentstrategie auf. Privatanleger sollten im Übrigen niemals in einzelne Unternehmen investieren – es sei denn, sie haben zu viel Geld übrig – sondern ihr Geld wennschon, dann in
Private Equity Fonds anlegen, die es in geschlossener und börsennotierter Form gibt.
Autor:
Daniel Franke - Daniel Franke
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