Goldpreis in Euro weiter im Auftrieb

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Auch nach dem Erreichen der psychologisch wichtigen Marke von 1000 Euro pro Feinunze kennt der Goldpreis in Euro kein halten und bewegt sich nun im Bereich um die Marke von 1010 Euro pro Feinunze Gold. Obwohl die Medienpräzens der schlechten Nachrichten aus einigen europäischen Ländern wesentlich schwächer geworden ist, scheint die Befürchtung vieler Anleger weiterhin in einer möglichen Inflation im Euroraum zu liegen. Die meisten europäischen Länder haben in den vergangenen Jahrzehnten weit über ihre Verhältnisse gelebt und müssen nun eine Abwertung ihrer Bonität befürchten. Das daraus resultierende absinken des Renommee der einzelnen Länder könnte eine Abwertung der gesamten Eurozone nach sich ziehen. Die Finanzierung der Länder würde sich durch den Risikoaufschlag bei herausgegeben Anleihen stark verteuern. In dieser Phase der relativen Unsicherheit bietet für viele Menschen eine Anlage in Gold eine gewisse Absicherung. Trotzalledem wird empfohlen nicht mehr als 10 % des Anlageportfolios in Gold anzulegen. Eine zu starke Abhängigkeit von nur einer Anlageform sollte nicht eingegangen werden. Beim Goldkauf sollte darauf geachtet werden, das nur Goldbarren und Goldmünzen mit Zertifikat einen leichten Wiederverkauf ermöglichen. Auch sollte immer vermieden werden kleine Stückelungen zu kaufen. Der Preisaufschlag durch Verkaufprovisionen und Herstellungskosten ist bei kleinen Stückelungen im Vergleich zu grösseren Goldbarren prozentual wesentlich höher. Diese Preisaufschläge lassen eine Anlage in Gold schnell unrentabel werden.

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Autor:  -  Daniel Becker
dbecker0815@gmail.com