Bodenreparaturen in Kühl- und Tiefkühlhäusern

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Die schnelle Abbindung und schnelle Überfahrbarkeit ohne Einschränkungen sind heute unabdingbare Voraussetzungen bei Reparaturmaterialien in der Logistik und Lagerwirtschaft. Reparaturmaßnahmen, die die Nutzung beeinträchtigen, sind mit der wirtschaftlichen Lenkung von Warenströmen unvereinbar. Gilt dieser Richtsatz generell, so trifft er erst recht auf Kühl- und Tiefkühlhäuser mit ihrer Lagerung und Kommissionierung immer kleinerer, zeitabhängiger Liefermengen temperaturgeführter Güter im vorgegebenen Zeittakt zu – die Beeinträchtigung der Betriebsabläufe behindert die Lieferkette und kann zu erheblichen Störungen führen. Gleichzeitig erschweren oder verhindern die Temperaturerfordernisse ein Ausweichen auf anderweitige wirtschaftliche Alternativen für die Dauer der Instandsetzung. Diese Bedingungen muss die Bodenreparatur zwingend berücksichtigen, ohne eine dauerhafte Lösung zu vernachlässigen. Nur die Materialien sind geeignet, die eine Bodenreparatur in Kühl- und Tiefkühlhäusern ohne tatsächliche und zeitliche Unterbrechung der Logistik gewährleisten. Damit sind nur Baustoffe verwendbar, die lebensmittelverträglich und in einfacher Verarbeitung ohne größeren Aufwand eine schnelle Abbindung und uneingeschränkte Überfahrbarkeit auf Dauer ermöglichen. Ist eine kurzzeitige Nutzung ohne Beeinträchtigung nicht nach wenigen Stunden realisierbar, ist die Bodenreparatur meist nicht auszuführen. Dass die Temperatur- und Umgebungsparameter in Kühl- und Tiefkühlhäusern regelmäßig nicht veränderbar sind, ist selbstredend. Materialien wie z. B. Fricon der Greenline Technology GmbH entsprechen diesen grundsätzlichen Forderungen, in dem sie eine Bodenreparatur bis -45 °C mit kurzzeitiger Abbindung und Abhärtung zur schnellen und uneingeschränkten Nutzung ermöglichen. Alternative Bodenreparaturen in Kühl- und Tiefkühlhäusern, die die besonderen Temperaturerfordernisse nicht beachten, führen bautechnisch und bauphysikalisch nicht zu einer befriedigenden und dauerhaften Lösung. Gleichzeitig bewirken Bodenreparaturen mit erheblichem Aufwand wie Einhausungen mit Temperaturanpassung an die verwendeten Reparaturmaterialien in Kühl- und Tiefkühlhäusern vielfach zeitliche Beeinträchtigungen und erhebliche Kosten, die nicht wirtschaftlich vertretbar sind. Der Verwender von Materialien zur Bodenreparatur in Kühl- und Tiefkühlhäusern ist damit gezwungen, einfach und kurzfristig umzusetzende Reparaturmaßnahmen vorzusehen, die ohne aufwendige Verarbeitung mit geeigneten Baustoffen die Zielsetzungen der Logistik berücksichtigt – die schnelle Wieder-Inbetriebnahme. Baustoffe, die diesen Anforderungen nicht oder nur bedingt entsprechen, sind für die Bodenreparatur in Kühl- und Tiefkühlhäusern vielfach ungeeignet.

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Autor:  - Torsten Paul
artikel@7-news.de