Aloe

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Die Aloe wird auch Wüstenlilie genannt und gehört zu der Unterfamilie der Affodillgewächse. Viele Arten der Aloe werden in der Medizin angewandt oder auch im pharmazeutischen und kosmetischen Bereich. Sie erinnert in ihrer äußeren Form ein wenig an eine Kaktee, da ihre Blätter an den Rändern kurze Zähne, oder stacheln besitzen. Das Herkunftsland der Aloe lässt nicht genau bestimmen, vermutlich liegt es aber auf der arabischen Halbinsel. Einige Arten dieser Pflanze werden als Zierpflanzen verwendet, doch ihre wichtigste Bedeutung kommt ihr in der Verwendung als vielseitige Heilpflanze zu. Die Aloe Pflanze hat zahlreiche Inhaltsstoffe, die eine medizinische Wirkung auf den Körper haben. So kann aus der Pflanze beispielsweise ein Gel gewonnen werden, welches als ergänzendes Mittel zur gewohnten Nahrung eingenommen werden kann. Darüber hinaus kann man die Blatthaut für kosmetische Zwecke verwerten. Dieses spezielle Gel wird zum Beispiel in der Zahnmedizin verwendet und kann als Gebisskleber zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird Aloe zur Heilung verschiedener Erkrankungen wie Herpes, Haarausfall oder auch bei Verbrennungen angewendet. Bei Neurodermitis gilt Aloe als bewährtes Hausmittel. Hierbei wird das Gel auf die geschädigte Haut aufgetragen und je nachdem mit einem Verband fixiert, um eine längere Einwirkzeit zu erzielen. Auch bei Arthritis oder Rheuma soll Aloe heilende Wirkungen besitzen und findet hier Anwendung. In der Zahnmedizin wird sie zudem Zahncreme hinzugefügt. Zahncreme, die mit Aloe versetzt wurde soll Parodontitis entgegenwirken. Aloe zählt zu den geschützten Pflanzenarten, solange sie wild wächst und innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes. Insgesamt zählen mehrere Arten zur Aloe, die in unterschiedlichen Formen wachsen. So kann die Aloe stammlos wachsen, als Strauch oder auch als Baum wachsen. Der Saft der Aloe ist für gewöhnlich gelblich oder bräunlich und sehr bitter. In Mitteleuropa trifft man selten auf die Aloe, da sie hier nicht heimisch ist, sondern normalerweise in Wüstengegenden wächst und dort beheimatet ist.

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Autor:  -  Elizabeth Bourne
elizabeth.bournee@gmail.com